Unsere Existenz

Meiner Meinung nach gibt es 3 Personengruppen:

 

1. Diese Personen sind die einfach gestrickten. Ihre Existenz besteht darin, aufzuwachsen, zu heiraten, Kinder zu bekommen und irgendwann zu sterben. Starke Parallelen zur Tierwelt.

2. Andere hinterfragen etwas das Geschehen auf dieser Welt und kommen zu der Erkenntnis, dass die Menschheit auf Selbstzerstörung programmiert ist. Sie finden sich damit ab, verarbeiten diese kranke Ironie teilweise mit Humor.

3. Letztere sind die, die das Leiden auf der Erde sehen und mit überzogenem Optimismus etwas daran ändern wollen. Sie gehören zu irgendwelchen Schutzorganisationen oder retten sich durch den Glauben an eine bessere Welt durch ihre Religionen und Gottheiten.

Jeder muss für sich selbst herausfinden was auf ihn zutrifft, die Meisten werden sich bei dem Versuch wahrscheinlich selbst belügen. Viele Leben vor sich hin, bilden sich ihre Meinung über das Leben, aber schnell geht die Sandburg kaputt, wenn ein Mensch, der dir nahe steht, plötzlich stirbt. Dann fragt man sich, was man vielleicht alles verpasst haben könnte. Der Tod ist nichts Greifbares für den menschlichen Verstand. Ist es ein Kreis des Lebens, folge der Evolution? Hat es etwas mit einer höheren Macht zutun, einen Gott, der uns erschaffen hat und noch etwas mit uns vor hat, ein Teil etwas viel Größeren? Es liegt bei jedem einzelnen, sich diese Fragen zu beantworten. Man sollte immer das beachten, was man für unwahrscheinlicher hält, sonst kann man Details übersehen, die deine Sicht der Dinge wieder vollkommen verändern könnte. Hinterfragt einfach alles…

 

 

3 Kommentare 15.3.10 23:16, kommentieren

Die Leere

Sie ist kalt, schwarz, wird unaufhaltsam größer,

alles verschlingend kommt Sie auf dich zugekrochen.

Ihre Ausläufer haben dich schon berührt,

sie haben dich gesucht, auf der Suche nach Lebensenergie.

der Kontakt lässt dich schon stumpf werden,

du siehst nicht die Gefahr, die Leere kommt auf dich zu,

aber dir ist es bereits egal.

 

Es ist schon zu spät...

 

Wie gelähmt schaust du Ihr zu wie Sie auf dich zukommt.

Langsam... schleppend, aber unausweichlich...

Sie umhüllt dich langsam, sanft, schon fast zärtlich,

leicht transparent...

Erinnerungen an alte Zeiten die leicht hindurch schimmern...

Die Leere umgibt dich wie ein Schleier aus schwarzer Seide.

 

Und dann... schwarz, nichts, nur schwarz...

 

Jetzt langsam bemerkst du erst was geschehen ist,

du versuchst du schreien, aber du kannst dich selber nicht hören,

nicht einmal eine Vibration deiner Stimme kannst du spüren.

Du versuchst dich zu bewegen, kannst dich aber nicht orientieren.

 

Panik kommt in dir auf, Hoffnungslosigkeit...

 

Was ist hier los? Warum ist das passiert?

Warum habe ich das verdient? Was soll ich tun?

 

Kein vor, kein zurück...

 

Deine Gedanken kreisen, bewegen sich in rasanter Geschwindigkeit,

berühren sich jedoch nicht, weichen sich aus...

Wie ein Kreis... ein Teufelskreis

 

Du machst die Augen auf, du musst geträumt haben,

ein Geschenk deiner Fantasie, denn jetzt ist wieder alles schwarz.

Du fragst dich, wie viel Zeit schon vergangen ist,

aber eigentlich ist es dir egal.

 

Du hast dich abgefunden...

 

Das Leben mit einem klaffenden Loch in deinem Herzen

1 Kommentar 3.3.10 22:09, kommentieren

Sehnsucht

Eisige Kälte umgibt mein Herz,

tief in mir spüre ich den Schmerz.

Den Schmerz, den ich empfind,

wenn wir voneinander getrennt sind.

Oh Herr im Himmel, was würde ich tun,

wenn du könntest in meinen Armen ruhen?!

Nahe zu alles würde ich geben,

könnte ich nur dein Lächeln erleben.

Ich erfriere, bin des Todes geweiht,

seit dem Tage, an dem man uns entzweit`,

die Tränen meines Herzens, sie gefrieren,

beginnt sich meine Seele doch in der Realität zu verlieren.

Die Sehnsucht nach dir, sie frißt mich auf,

ich würde alles nehmen in Kauf,

nur um Dich jetzt bei mir zu wissen,

und Dich nie mehr vermissen zu müssen!

2 Kommentare 29.10.09 17:58, kommentieren

Ich will...

Ich will, dass du mir zuhörst, ohne über mich zu urteilen

Ich will, dass du mir die Meinung sagst, ohne mir Ratschläge zu erteilen

Ich will, dass du mir vertraust, ohne etwas zu erwarten

Ich will, dass du mir hilfst, ohne für mich zu entscheiden

Ich will, dass du für mich sorgst, ohne mich zu erdrücken

Ich will, dass du mich siehst, ohne dich in mir zu sehen

Ich will, dass du mich umarmst, ohne mir den Atem zu rauben

Ich will, dass du mir Mut machst, ohne mich zu bedrängen

Ich will, dass du mich hältst, ohne mich festzuhalten

Ich will, dass du mich beschützt, aufrichtig

Ich will, dass du dich näherst, doch nicht als Eindringling

Ich will, dass du all das kennst, was dir an mir missfällt,

dass du all das akzeptierst… versuch es nicht zu ändern

Ich will, dass du weißt... dass du heute auf mich zählen kannst....

Bedingungslos.

1 Kommentar 22.10.09 17:06, kommentieren

Ich liebe mein Leben und zwar trotzdem und nicht deswegen...

Wenn alles daneben geht, dann buddelt euch kein Loch, sondern endeckt euren Kampfgeist und lacht die Scheiße, die euch täglich begegnet, ins Gesicht und sagt euch, das ihr euch von sowas nicht unterkriegen lasst. Das ist Stolz...

1 Kommentar 24.9.09 22:24, kommentieren