Falsche Freunde?

Ist es nicht schön, du willst helfen und wirst eigentlich nur verarscht?

Du musst springen, wenn was los ist und danach musst du dich wieder still in dein Eck zurückziehen.

Deine „Funktion“ wird geschätzt, aber nicht deine Beweggründe.

Und du hast das Gefühl, dass du nichts zurück bekommst.

Du wirst langsam ausgesaugt, leerer und schwach.

Immer mehr kommen Zweifel auf, ob es sich lohnt, sich für diese Person mit Herz und Seele aufzuopfern.

Lange traust du dich nicht, dieses Thema anzusprechen, weil du angst vor der Reaktion hast.

Kennt ihr diese Situation?

Denkt ihr, so etwas, egal ob aus Liebe oder Freundschaft,  sollte auf Gegenseitigkeit beruhen?

Du kannst dich überwinden, mit der Person drüber zusprechen.

Auf jeden Fall empfehlenswert…

aber Leider wird meistens sofort zurück geschossen.

Es gibt leider keine Anleitung für so etwas, obwohl es schön wäre…

aber es kommt auf den Menschen an, wie er mit Kritik umgeht.

 

Der einzige Tipp, den ich geben kann:

Über sie/ihn davon, dass du das nicht tust, um ihn schlecht zumachen.

Dass es kein persönlicher Angriff ist, sondern weil du diesen Menschen auf deine Art und Weise liebst.

Dein Ziel hast du erst dann erreicht, wenn dieser Person deine Funktion egal ist,

dass es egal ist, ob du jetzt mal mehr oder weniger für sie tust.

Wenn dem Anderen deine Beweggründe wichtig sind, dann bekommst du auch alles wieder zurück,

was du reingesteckt hast.

19.9.09 00:43

bisher 7 Kommentar(e)     TrackBack-URL


PoM / Website (19.9.09 01:22)
"wenn dem Anderen deine Beweggründe wichtig sind, dann bekommst du auch alles wieder zurück"....schön gesprochen.....gefällt mir wirklich sehr...

Die Frage ist, wann ist es an der Zeit aufzugeben. Natürlich kann man sagen, was schief läuft, kann sagen, dass man etwas nicht böses meint, wenn man diesen jemand anspricht, doch im endeffekt ändert es nichts...entweder funktiioniert es von anfang an oder es ist vergebene Liebesmühe...


azrails-erbe / Website (19.9.09 01:54)
Wann gibt man auf? Ich würde es so sagen, deine Gefühle sagen dir, dass es eine Chance gibt und du weitermachen sollst. Die Logik sagt dir das Gegenteil, es ist sinnlos und ich sollte aufhören...

Wie stark ist meine Wille? Also ich gehöhre zu denen, die nicht so schnell aufgeben. Lieber renne ich ins Verderben, als dem anderen keine Chance zu geben.


PoM / Website (19.9.09 02:40)
ich war auch mal so, deswegen kam mir diese Frage auch in den Sinn...wann ist aufgeben ein Akt der Stärke, wenn alles andere einen nur die Kraft raubt....vielleicht sind es einfach zu viele Erfahrungen, die man versucht über einen Kamm zu scheren....wer weiß das schon...

Normalerweise kämpfe ich bis zum bitteren Ende...nur weiß ich im Moment nicht, ob ich dieses Ende schon erreicht habe....


azrails-erbe / Website (19.9.09 14:15)
Was ist das Ende? Es sollte dein eigentliches Ziel sein. Hast du dein Ziel erreicht? Wenn nicht,dann werde stärker, damit deine psychische Kondition, dein Willen widerstandsfähiger werden und du nicht daran zerbrichst oder lass dieses Thema ruhen... aber es gibt da ja noch das blöde Sprichwort, der Weg ist das Ziel


PoM / Website (19.9.09 14:49)
Das ist die Frage aller Fragen...was ist das Ziel in der Einseitigkeit einer Freundschaft, welche du so trffend in deinem Eintrag beschrieben hast. Wenn man beginnt sich selbstzu verhöhnen?...Sollte das der Schluss sein...oder nimmt man diesen Hohn als Ansporn, um zu beweisend as es nicht so ist?

Dein Rat jedoch ist es, dem ich jetzt schon eine Weile folge...Ruhen lassen....es gehört zu dem weg....und wenn ich Schritte mache...kann ich erwarten, dass man auch welche auf mich zukommt....verquerte Welt...aber schön mal darüber reden zu können


azrails-erbe / Website (19.9.09 15:17)
Danke für deine offenen Kommentare


PoM / Website (19.9.09 15:24)
Nichts zu danken....gerade solch ein Post regt doch zur Diskussion an ^^

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